Ausbildung von Diabetikerwarnhunden
Schutzengelhund Amy, ausgebildeter Diabetikerwarnhund
Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen. Gilbert Keith Chesterton
Bei dem hier vorgestellten Konzept zur Ausbildung von Diabetikerwarnhunden befindet sich der auszubildende Hund bereits in der Familie oder kommt als Welpe, Junghund oder erwachsener Hund (möglichst nicht älter als vier Jahre) in die Familie. Von Beginn an ist die Person, für die der Hund anzeigen soll, mit in den Lernprozess eingebunden. Bei Diabetikerwarnhunden für Kinder ist mindestens ein Elternteil verantwortlich für den Hund. In wieweit das Kind, besonders in der frühen Phase der Ausbildung, mit einbezogen wird ist abhängig vom jeweiligen Kind, seinem Alter, seiner Reife, seinen intellektuellen Fähigkeiten sowie seiner Persönlichkeit. Hier kann immer nur im Einzelfall entschieden werden. Durch das unmittelbare Einbeziehen der verantwortlichen Person erfährt nicht nur der Hund eine vollständige Ausbildung, auch die beteiligte Person lernt alle notwendigen Schritte und Elemente zur Ausbildung eines Diabetikerwarnhundes kennen und übernimmt große Teile in den Übungsphasen selbstständig. Des weitern erhält sie ausführliche Informationen zum Umgang und zum Training mit Hunden. Das durchgeführte Training basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Ausbildungsmethode (Positive Reinforcement Training) [1], welche ohne Strafreize und ohne Schmerzen für den Hund auskommt. Dies ist für diese Ausbildung besonders wichtig, da nur ein Hund der keine Angst vor seinem Menschen hat, diesem auch zuverlässig eine Unter- und Überzuckerung anzeigen wird. Es wird auch der sogenannte „intelligente Ungehorsam“ [2]vom Hund nur gezeigt, wenn er keine Angst vor Strafe hat. Die Ausbildung unter Einsatz von Druck und Strafe kann dazu führen, dass der Hund nicht zuverlässig anzeigt. [1] Training auf der Basis positiver Verstärkung, oft auch mit dem Begriff „Clickertraining“ bezeichnet. [2] Man spricht von „intelligentem Ungehorsam“ wenn der Hund eine Anweisung verweigert, z.B. um den Menschen zu schützen. Ein Blindenhund wird die Straße trotz Anweisung nicht überqueren, wenn er ein Auto kommen sieht. Ein Diabetikerwarnhund soll trotzdem weiter warnen, auch wenn sein Mensch im sagt, er soll aufhören, in der fälschlichen Annahme seine Blutzuckerwerte seien in Ordnung, der Hund es aber besser weiß (zeitliche Abweichung der Messgeräte).
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Schutzengelhund Amy, Diabetikerwarnhund
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